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Sophie Erbacher | Moving Light

FROM DAWN TILL DUSK @ VICIS 2018

From first dawn until it sets at night, the course of the sun determines the rhythm of a day. Mood and perception change with its course. Actually, we are subject to this rhythm and its constant movement giving us a structure through the day, except that we spend the vast majority of our time in artificially, statically, purposefully and evenly lit rooms. We deprive ourselves of this metronome as well as any tension that comes with it.

Light has become a self-evident consumer good, the supply seems to be unlimited and technical innovations allow more and more applications. At the same time, its significance is also increasing due to the increasingly dense development in our urban environments, when there is a lack of open windows and access to daylight. In everyday life artificial light has therefore become a matter of course, which we barely consciously perceive. We consume light without being aware of how much it affects us, both psychologically and physically.

In dealing with artificial light in our society Sophie Erbacher designed an installation, that tries to break the uniformity of artificial lighting. The concept can be put together individually and take into account spatial conditions as well as any desired influence. A spotlight that moves with the course of the day interacts—deliberately or entirely by chance—with objects in the room, thus creating different shadows, diffusions, reflections and refractions in a constant flow.









Zwischen Dämmerung und anbrechender Dunkelheit @ VICIS 2018

Vom Morgengrauen bis zu ihrem Untergang bestimmt der Lauf der Sonne den Rhythmus eines Tages. Wahrnehmung, Stimmung, Befindlichkeit verändern sich mit ihrem Lauf. Eigentlich unterliegt der Mensch diesem Rhythmus und seiner ständigen Bewegung, erhält so eine Struktur für den Tag, nur daß wir unsere Zeit mehrheitlich in künstlich, statisch, zweck- und gleichmäßig beleuchteten Räumen verbringen. So berauben wir uns dieses Taktgebers wie auch jeglicher Spannung, die er mit sich bringt.

Licht ist ein selbstverständliches Konsumgut geworden, dessen Angebot unbegrenzt vorhanden zu sein scheint und technische Neuerungen lassen immer mehr Einsatzmöglichkeiten zu. Gleichzeitig nimmt seine Bedeutung gerade auch durch immer dichter werdende Bebauung im urbanen Umfeld weiter zu, wenn freie Fensterflächen mit Tageslichteinfall fehlen. Im Alltag ist künstliches Licht daher eine Selbstverständlichkeit geworden, die wir kaum noch bewusst wahrnehmen. Wir konsumieren Licht ohne uns im Klaren darüber zu sein, wie sehr es uns beeinflusst, sowohl psychisch als auch physisch.

In der Auseinandersetzung mit künstlichem Licht in unserer Gesellschaft hat Sophie Erbacher eine Installation gestaltet, die versucht die Gleichförmigkeit künstlicher Beleuchtung zu durchbrechen. Das Konzept kann individuell zusammengesetzt und so räumlichen Gegebenheiten wie auch gewünschter Einflussnahme Rechnung tragen. Ein Spot, der sich mit dem Tagesverlauf bewegt, interagiert - absichtlich oder ganz dem Zufall überlassen - mit Objekten im Raum und so entstehen in ständigem Fluss unterschiedliche Schattenwürfe, Diffusionen, Reflexionen und Brechungen.

sophie-erbacher.de/